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Was ist Hypnose?

Hypnose und Trance:

Praxis der Hypnosetherapie Wien von Mag. Julia Mühl

Der Begriff Hypnose bezeichnet eine Kommunikationsmethode, es ist der Weg um in Trance zu gelangen.

Die Trance selbst ist ein veränderter Bewusstseinszustand mit einer fokussierter Aufmerksamkeit.

Der Trancezustand lässt sich auch im EEG nachweisen. Es zeigt, ähnlich wie bei der Meditation, eine allgemeine Ruhephase der Nervenzellen mit einzelnen Inseln mit sehr hoher Aktivität. Darüber hinaus treten ausgeprägte Alphaphasen in der rechten Gehirnhemisphäre auf, die für unser kreatives Denken zuständig ist.

Wir alle kennen Trancezustände im Alltag, wie sie etwa bei längeren Autofahrten, beim Joggen oder beim Tanzen vorkommen. Auch beim Lesen eines spannenden Buches befinden wir uns in Trance. Wir merken es daran, dass wir ganz auf die Geschichte konzentriert sind und Dinge im Außen ausblenden. Oft vergessen wir beim Lesen die Zeit und sind ganz eingetaucht in diese andere Welt des Buches. So verhält es sich auch in der Trance, nur ist man dabei versunken in die eigene Innenwelt und die Bilder, die das Unbewusste uns zur Erreichung unserer Ziele schickt. In der Hypnosetherapie werden also die eigenen Potenziale und Ressourcen, die tief im Inneren eines jeden Menschen schlummern, aktiviert und genutzt.

Wie funktioniert Hypnose?

Die Hypnose beruht auf der Arbeit mit inneren Bildern und Vorstellungen. Es ist nachgewiesen, dass man durch innere Bilder positiven Einfluss auf körperliche und seelische Vorgänge nehmen kann. Auf diese Weise kann man das eigene Selbstvertrauen stärken, Ängste überwinden und körperliche Schmerzen reduzieren. Die positive Wirkung dieser inneren Bilder ist neurologisch nachgewiesen und wird sowohl im Spitzensport als auch in der medizinischen Praxis bereits erfolgreich genutzt.

Welche Kraft die Vorstellung auf den Körper hat, ist leicht nach zu voll ziehen, wenn man sich zum Beispiel mit allen Sinnen einen Apfel vorstellt. Seine Größe, seine Form, seine Farbe. Man kann sich seinen Geruch vorstellen und in der Hand seine Oberfläche spüren. Führt man ihn nun zum Mund und stellt sich vor, wie man einen großen Bissen davon nimmt, die Haut durchbeißt und dann das saftige Fruchtfleisch spürt. Wenn man den Geschmack und die leichte Säure des Apfels wahrnimmt, die Saftigkeit und die Flüssigkeit, so geschieht es wie von selbst, dass einem im wahrsten Sinne das Wasser im Mund zusammenläuft. Es ist ein ganz simples Beispiel dafür, dass allein die Vorstellung genügt, um unsere Speicheldrüsen zu aktivieren. So einfach kann der Geist Einfluss auf das Körpergeschehen haben.

Selbstverständlich beeinflussen die Vorstellungen auch unser seelisches Wohlbefinden. Die Vorstellungen von erfolgreichen Situationen in der Vergangenheit, schützenden Orten und Glücksmomenten stärken unser Selbstbewusstsein, lassen uns entspannter und ausgeglichener werden und steigern das Wohlbefinden.

Was ist das Unbewusste?

Das Unbewusste ist so etwas wie unsere innere Stimme, unser „Bauchgefühl“ oder unsere „innere Weisheit“. Sie verhilft uns zu wichtigen emotionalen Einsichten und Lösungswegen. Gerade dann, wenn die gewünschte Veränderung nicht durch reines Wollen und Anstrengung zu erreichen ist, unterstützt uns das Unbewusste kreative neue Ansätze und Lösungswege zu finden.

Das Unbewusste ist aber nichts Mystisches oder Esoterisches. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist etwas sehr Handfestes und ist für die meisten Körpervorgänge verantwortlich, wie etwa für die Regulierung der Körpertemperatur, die Hormonbildung und den Herzschlag. Es wäre völlig unmöglich all das bewusst zu steuern.

Der Übergang zwischen Bewussten und Unbewussten liegt in der Atmung. Sie wird die meiste Zeit unbewusst gesteuert, aber wir können jederzeit beliebig eingreifen. Unbewusstes und Bewusstes arbeiten zumeist unabhängig voneinander, aber nie gegeneinander.